Doyle Wolfgang von Frankenstein

Doyle

Foto by Kerstin Vill

Wenn Doyle Wolfgang von Frankenstein in unserem Lande verweilt und auch noch den Cancerslug Frontman Alex Story als Sänger mitschleppt, ist es als Slugcult Germany Anhänger meine Pflicht zu dem Konzert zu pilgern. Diesmal machten die Horror-Metaller den Support für das Hardcore-Urgestein Life of Agony.

 

Voller Vorfreude lungerten meine Freunde und ich vor der Bühne um unsere Helden live und in Farbe zu sehen. Nach einigen Ewigkeiten und (leider nur) Becks Bier fand sich der Schlagzeuger als Erster ein, der Rest der Truppe folgte beim Intro. Eröffnet wurde der Spaß mit dem Song „Abominator“ und Hits wie „Cemetarysexxx“ „Learn to Bleed“ und „Dreamingdeadgirls“ folgten. Leider war der Sound sehr mies, sodass man den Gesang kaum hören konnte, was uns aber nicht am ordentlichen Feiern und Jubeln hinderte. Wer Doyle schon einmal live gesehen hat, der kennt auch Alex Story's beliebte Ansage „The next song is a love song and you can dance to it“, was natürlich aufgrund ständiger Wiederholung vor jedem Song für einige Lacher sorgte. Derweil kloppte die lebendig gewordene Actionfigur Doyle in bester Spielfreude seine Gitarre und hatte Spaß in den Backen! Viel zu früh und ohne Misfits-Song wurde das Set beendet.

Doyle

Foto by Kerstin Vill

Alex Story

Foto by Kerstin Vill

Zu Life of Agony kann ich leider nicht viel schreiben (mir persönlich gefallen Hardcore Bands wie Agnostic Front, Slapshot oder Blood for Blood eher), Sängerin Mina und die Band lieferten jedoch eine geile Show ab und brachten den Saal zum Wackeln. Die Leute feierten jeden Song, ganz so wie Konzerte auch im Idealfall sein sollten!

Bericht von Stumpf

Life of Agony

Foto by Life of Agony