Across The River

Der Verhaltens-und Naturforscher Marco Contrada, gespielt von Marco Marchese, arbeitet in einer abgelegenen Waldregion nahe der Grenze von Italien und Slowenien. Dort will er Wildtiere beobachten und eine regelmäßige Zählung durchführen. Er montiert Überwachungskameras an den Bäumen des Waldes und stellt eine Falle auf.  Die ersten Merkwürdigkeiten wie ein rosafarbenes Kleid, das in einem Bach treibt oder Schreie in der Nacht, schenkt er wenig Beachtung. Ihm geht ein Fuchs in die Falle und er versieht das Tier mit einer weiteren Kamera. Der Fuchs führt ihn, mittels der Aufnahmen, in eine verlassene Siedlung, jenseits des Flusses. Dort findet er Kadaver von Tieren und ist der Meinung, das sich ein Raubtier in den Gassen und Häusern herumtreibt.


Danach beginnt es zu Regnen, so stark das der Fluß anschwillt und dem Forscher den Rückweg unmöglich macht. Er muß sich einem grausigen Geheimnis stellen.

Ich finde es bei diesem Film sehr schwer eine Kritik zu schreiben, weil er schon recht anders aufgebaut ist wie andere Horrorfilme. Wer auf Blut, Gemetzel oder Schockmomente steht, kann eigentlich schon aufhören zu lesen, denn der 2014 erschienene Film aus den Genres Horror/Thriller hat davon wenig zu bieten. Wer aber ein paar gute Gruselstunden nach Mitternacht erleben will, mag diesen Film bestimmt. Unterlegt und begleitet wird die Szenerie von einer Musik, die eine unheimliche Spannung aufbaut und Unbehagen schafft. Man wird eingesogen in die gruselige Story. In Teilen erinnert der Film etwas an „Blair Witch Project“ und schafft eine bemerkenswert beklemmende Atmosphäre. Zum Abschluss kann man sagen, dass Across the River einem auch noch nach dem Ende in Erinnerung bleibt und die Geschichte einem wie ein waberndes, wummerndes Gefühl erhalten bleibt.


Bewertung: 3,5/5


Rezension von Melanie