Incantatem - Animus et Anima


Bei den Vorbereitungen zum Feuertal Festival bin ich über diese junge Band aus Hamburg gestolpert. Nach einigen Hörproben entschied ich mich dieses Album zu kaufen und bin immernoch begeistert. Incantatem spielt modernen Folk Rock und ist in Teilen vergleichbar mit Subway to Sally, Saltatio Mortis, Schandmaul und Nachtgeschrei. Verstecken müssen sie sich hinter diesen "alten Hasen" jedoch absolut nicht. Das mal sanfte und mal härter gespielte Cello gibt Incantatem nochmal die spezielle eigene Note.


Animus et Anima beschäftigt sich thematisch mit den Abgründen der menschichen Seele. Dafür ist der Titel natürlich perfekt gewählt. Incantatem behandelt mit den Songs des Albums sowohl Themen wie Rache im Song "Kein Zurück", manipulative Beeinflussung im Song "Spring Püppchen" als auch Krieg und sozialkritische Themenbereiche. Das Typische Folk Rock Schunkellied findet ihr unter dem Titel "Mara". Natürlich gibt es auch einen maritimen Song mit "Sehnsucht nach der Fremde" und das obligatorische Trinklied "Trinkt aus". Bei letzterem ist meine Lieblingspassage: "Schnaps mach müde Männer munter, doch untauglich für Verkehr!".

Insgesamt glänzt Incantatem mit tiefsinnigen und lyrisch anspruchsvollen Texten und musikalischen Kompositionen. Die rauchige Stimme von Frontsänger Malte schafft zu jedem Thema die passende Athmosphäre. Ich habe tatsächlich keine größeren Kritikpunkte an diesem musikalischen Werk und gebe daher 5 volle Sterne und mache es zur Empfehlung der Redaktion.


Bewertung: 5/5


Rezension von Brina

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