Schattenmann

Für den 2.Oktober stand ein ganz besonderes Event auf dem Veranstaltungsplan vom Underground Wuppertal. Zu Gast: Schattenmann auf ihrer Epidemie Tour 2019. Und sie brachten noch zwei tolle Supportacts mit auf die Bühne, Dunkelsucht und KISSIN' BLACK.

Als erstes präsentierte sich Dunkelsucht, ein Musikprojekt aus Schweizer Landen. Düster elektronische Klänge und melodische Synthiparts mit charakterstarkem Gesang von Frontmann/Sänger Tim und Patrick am Keybord.

Zweite Supportband war KISSIN' BLACK, ebenfalls aus der Schweiz. Stillistisch ging es mehr in Richtung Gothic/Darkrock mit einem besonderem Touch authentischer und temperamentvoller Bühnenshow. Ausgefeilte Gitarrenriffs, energiegeladene Drumplays, angenehme Bassklänge und eine verzaubernde bis kräftige Gesangsstimme tauchten den Abend in eine dunkeldüstere Atmophäre. Es wurde mächtig vorgeheizt für den Hauptact am Abend, auf den viele schon sehnsüchtig gewartet hatten.

Zuvor gab es nochmal eine kleine Pause, da die Bühne ein wenig umgebaut wurde. Kurz bevor es losgehn sollte, wurde noch einmal durchgesagt, das die am Eingang ausgeteilten Armbänder mit Leuchteffekten angeschaltet werden dürfen und bitte auch nach der Show wieder abzugeben sind. Kurzes Intro und dann aber ... Pünktlich standen sie auf der Bühne. Im dunkel gefluteten Raum unter Schwarzlicht Effekten und Neonlichtern wurde die Bühne durch Schattenmann erobert. Eine wahrhaft großartige Show, die von sehr vielen Effekten durchzogen war. Von den megacoolen LED Lichtern mit Neon Effekt, jeder Menge Nebel bis zu diversen Lichterspots in den verschiedensten Formen und Farbgebungen. Im Schein des Schwarzlichtschimmers leuchteten verschiedene Instrumente und Bühnenaccessoires aus dem Dunkeln heraus. Echte Hingucker. Erwähnenswert auch die vielen Schattenmannfans, die sich stilecht mit UV Schminke zurecht gemacht hatten.

So ergab das einen fantastischen Anblick. Die Location war sehr gut besucht und viele Besucher überglücklich. Vielleicht wars auch nicht verkehrt, dass diesmal bei dem Besucherandrang zwischen Bühne und Besucher des Konzerts ein kleiner Absperrzaun war. Für uns Fotografen und Kollegen gar nicht so verkehrt und wenn man bedenkt, was dort an Equipment und Technik auf der Bühne stand...tja das war schon alles richtig so. Zufrieden im Herzen, etwas Aufregendes erlebt zu haben, sollte der Abend nach einigen Schattenmann Zugaben jedoch noch nicht zuende sein. Anschliessend lud der Eventfloor zum Tanz ein. Underground in Darkness mit dem Tanz zur Deutschen Einheit (3. Oktober Feiertag). Es wurde eine sehr lange Nacht. Danke an alle die dabei waren. Wir sehen uns wieder.

Bilder und Bericht von Britt